Änderungen bei der Notfallbetreuung in Kitas und Schulen

Sehr geehrte Eltern,
am Wochenende hat das Land Brandenburg Veränderungen bei der Zulässigkeit der Notbetreuung von Kindern vorgenommen.

1. Weitere Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur

Folgende Beschäftigungsbereiche gehören ab sofort zur kritischen Infrastruktur:

- Medien,
- Veterinärmedizin,
- für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal, Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

 
2. Ein-Elternregelung“ für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegegebereich

Bei folgenden Bereichen ist es nun ausreichend, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben („Ein-Elternregelung“):
• im Gesundheitsbereich,
• in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
• im medizinischen und im pflegerischen Bereich,
• der stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter

Wenn ein Elternteil in diesen Berufsgruppen arbeitet, besteht für die Familie Anspruch auf die Notfallbetreuung, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist. Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit, entfällt dieser Anspruch.

Die vorgenannten Regelungen sind ab sofort in Kraft. Dennoch ist es erforderlich, dass hierzu auch die entsprechenden Anträge an die Gemeinde gestellt werden.
Der Antrag ist der Mitteilung beigefügt.

Groß Kreutz Havel, d. 30.03.2020

Reth Kalsow
Bürgermeister