Birnenfest 2018

Strahlende Sonne, blauer Himmel und Superstimmung beim Birnenfest in Groß Kreutz

Die Einladung der Götter vom Olymp zum diesjährigen Birnenfest war in mehrfacher Hinsicht ein genialer Schachzug des Groß Kreutzer Kulturfördervereins. Zum einen war damit ein sehenswerter Beitrag zur diesjährigen Modenschau gesichert und zum anderen konnten sich Besucher und Veranstalter auf ein herrliches Wetter verlassen. Schon in aller Frühe versammelten sich unter dem blauen Himmel wieder die Trödelhändler, die in diesem Jahr die Regenschirme und -folien zuhause lassen konnten.

Am diesjährigen Birnenlauf nahmen rund 70 Sportler teil – ein neuer Rekord. 50 von ihnen waren Kinder und Jugendliche, da ist uns um die Zukunft des Laufes nicht bange.

Den Modernen Birnendreikampf Groß Kreutzer Unternehmer und damit den Wanderpokal gewann in diesem Jahr der Fliesenleger Marcel Lindow.

Im Heimatmuseum gab es eine Sonderausstellung mit Fotos zur Geschichte der Häuser an der Bundesstraße 1. Historische Traktoren waren auf dem Festplatz zu sehen. Und wer wollte, konnte eine Kutschfahrt durch das Dorf machen. Pfarrer Sebastian Mews lud zur Besichtigung des Kirchturmes ein.

Die Kinder hatten ihren Spaß beim Kistenklettern, Baggern und beim Toben auf der Strohburg oder sie hüpften mit Käpt’n Blase zur Disko auf der Tanzfläche herum. Bevor „Tor 11“ abends zum Tanz aufspielte, zeigte die Mädchenband „Die Dominos“ aus Werder ein eindrucksvolles Vorprogramm. Alles in allem kann man sagen, „da gab’s nix zu meckern“, was für den Brandenburger  Ausdruck höchsten Lobes ist.

Das vom Kulturförderverein veranstaltete Birnenfest war auch in diesem Jahr wieder das Ergebnis einer engagierten Zusammenarbeit mit allen Groß Kreutzer Vereinen und der Grundschule „Erich Kästner.“ All jenen, die sich mit viel Engagement für das Gelingen des Birnenfestes eingesetzt und die es mit einer Spende unterstützt haben, gilt ein großes Dankeschön. Und vielleicht finden sich noch einige Groß Kreutzer, die als Mitglieder des Kulturfördervereins in den nächsten Jahren beim Birnenfest mithelfen wollen.

Fotos vom Birnenfest und aktuelle Informationen über den Verein gibt es auf der Internetseite www.kultur-grosskreutz.de.

Havelbadetag 2018

Havelbadetag 2018

Wieder war es soweit, am 08.07.2018 feierte die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) den nunmehr 16. Havelbadetag
in Schmergow. Auch dieses Mal stellten alle fest "Petrus muss ein Schmergower sein", denn bei herrlichstem Sonnenschein und
angenehmen Temperaturen konnten die Vertreter der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) und der Stadt Ketzin um 14:00 Uhr
den symbolischen Sprung in die Havel, zeitgleich mit dem europaweiten Big Jump, wagen. Zuvor eröffneten die
Bürgermeister Reth Kalsow und Bernd Lück gegen 11:30 Uhr das Fest. Danach gab es Unterhaltung für Groß und Klein. Alle
hatten sichtlich Spaß bei Lifemusik und Musik von Timo und Danny und bei Darbietungen des Carneval Vereins Schmergow.
Alexander Till und Florian Fürst führten mit ihrer wie immer humorvollen Moderation durch das Programm.
Besondere Freude hatten die Kleinsten beim Schminken und Basteln im Zelt der Mitarbeiter des Kindergartens und beim
Auftritt der Clown`s.
Aber auch für das leibliche Wohn war gesorgt. Alle Gäste waren gut versorgt mit Getränken aller Art von der
Gaststätte Sanssouci, frisch geräucherten Forellen vom Anglerverein Schmergow, Kaffee und Kuchen vom Förderverein des
Kindergartens und lecker Gegrilltem und Coctails vom Carnevals- und Feuerwehrverein.
Neben den Badegästen konnten mehrere hundert Besucher einen wunderschönen Sommertag verbringen.
Der Ortsbeirat Schmergow möchte sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten und Helfern bedanken, die zu
diesem gelungenen Havelbadetag beigetragen haben. Ohne die Hilfe der freiwilligen ehrenamtlichen Helfer wäre so
ein Fest nicht durchführbar. Einen ganz besonderen Dank an alle!!!
Wir freuen uns schon auf den Havelbadetag 2019, der dann wieder in der Stadt Ketzin  stattfinden wird.

Der Ortsbeirat Schmergow


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825 Jahre Gotiz

825 Jahre Gotiz
Ein Grund zum Feiern? Eigentlich nicht. Markgraf Otto II. von Brandenburg schenkte Gotiz, so der damalige Name von Götz, dem Kloster Lehnin und übergab dem damaligen Abt eine Schenkungsurkunde. Den Gotizern sollte es von diesem Tage an schlechter gehen. Sie mussten plötzlich wesentlich mehr Abgaben an das Kloster Lehnin leisten als zuvor. Eine dem Christentum gebührende Eigenschaft war das sicherlich nicht. Aber so war das damals. Auch ein Kloster war eine Art Herrschaft.

Mit viel Einsatzfreude gedachte der Kulturhof Götz in Form eines Theaterstücks unter dem Titel „Es war einmal im Havelland“ dieses Ereignisses. Ein Fest voller Harmonie.

Wer waren die Harmoniker? Das waren alle Vereine aus Götz, die dieses Fest seit dem Spätsommer letzten Jahres akribisch planten und dann mit viel Energie auch durchführten; Heimatverein, Anglerverein, Götzer Bergschützen, Freiwillige Feuerwehr Götz, Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Götz, Kulturhof Götz und die Kita. Zu erwähnen sei auch unser Dorfvorsteher, Detlef Lemke, der kraft seines Amtes viel zum Gelingen des Festes beigetragen hat. Angenehmes mit Nützlichem wurde verbunden: Die Götzer Bergschützen integrierten ihr Schützenfest in die Feier, die Kita ihren Kindertag.
Tagelang war im Wetterbericht nur Regen mit Blitz angekündigt. Einem solchen Wetter wollte man vorbeugen, weshalb eine überdachte große Bühne und reichlich Zelte aufgebaut waren. Dann die Überraschung: Kein Regen, keine Blitze, Sonnenschein und keine Mücken. Besser konnte es nicht sein. Und so stellte sich von Anfang an auf dem Festplatz, der der Sportplatz war, ein reges fröhliches Treiben ein.
Im Eingangsbereich positionierten sich die Götzer Bergschützen mit Schießständen und einer Kegelbahn. Schießen in diversen Kategorien war angesagt. Es sollte der Bürgerkönig gefunden werden. Nebenan im Zelt wurde zwar nicht geschossen, aber dafür stand ein reichhaltiges Kuchenprogramm für alle Gäste zum Kauf bereit.
Gegenüber hatten sich die Angler aufgebaut. Anders als die Bergschützen konnten sie keine Havel oder gar einen See aufbauen, lediglich eine Zielwurfmatte, deren Mittelpunkt man mit einem Angelwurf erreichen sollte.
Unmittelbar hinter den Anglern war ein kleines buntes Zirkuszelt großer Blickfang, in dem der Kulturhof Götz eine Fotobox aufgebaut hatte. Dort konnte man in historische Gewänder schlüpfen und sich fotographieren lassen. Es war ein großer Spaß für alle Gäste.
Hinter dem Zirkuszelt kam man in den richtigen Festtrubel. Zwei Getränkewagen standen bereit. Zur Reduzierung von Plastikmüll hat sich das Festkomitee entschlossen, Pfand für Getränkebecher zu erheben. Da die schöne Pfandmarke aber das Götzer Dorfwappen trug, haben offensichtlich etliche es vorgezogen, die Marke zu behalten und den Becher halt irgendwo liegen zu lassen, weshalb dann am nächsten Morgen der Festplatz doch wieder übersät war mit einer weißen Bechermatte. (Bei der 850 – Jahr-Feier will man es anders machen).
Hinter den Getränkewagen konnten sich in einem Pavillon der Sparkasse Kinder schminken lassen, konnten sich an einem Geschicklichkeitsspiel aus Holzklötzen probieren oder auf eine Torwand schießen.
Ein großer Publikumsmagnet war die historische Fotoausstellung des Heimatvereins, liebevoll zusammen gestellt. Da sah man so manchen grübeln, was auf den Bildern zu sehen war. Für alle „Neugötzer“ ein wunderbarer Blick in die Vergangenheit.
Und dann kam die Kita, stets gefüllt voller Kinder auf Spielgeräten. Ein Schminktisch war ebenfalls aufgebaut und unmittelbar vor dem Kitagelände zwei Hüpfburgen.
Am Ende des Platzes wurden Wurst, Fleisch, leckere Hamburger und ein wohlschmeckendes Eis angeboten.

Ja, und zentral gelegen, vor dem Fußballtor aufgebaut, eine schöne große überdachte Bühne mit einer Tanzfläche davor und einem großen Zelt, das bei Regen genügend Platz zum zuschauen geboten hätte. Aber es war auch ohne Regen immer gefüllt.

Natürlich gab es auf der Bühne und der Tanzfläche ein großes Programm, moderiert durch DJ Henry, der stets einfühlsame Worte zu den diversen Darbietungen fand und darüber hinaus viele Informationen bot.
Die Götzer Jagdhornbläser bliesen zum Auftakt, denen eine Eröffnungsrede von Detlef Lemke, dem Götzer Ortsvorsteher, folgte. Er beschränkte sich in seiner Rede auf die letzten 25 Jahre seit der 800 Jahr-Feier von 1993. Aus diesem Anlaß verfasste der damalige Dorfchronist, Jörg-Dieter Ulrich, eine Festschrift, die umfassend die Geschichte von Gotiz nach Götz nachzeichnete. Er ist leider im vergangenen Jahr verstorben. Detlef Lemke zählte u.a. auf, dass die Einwohnerzahl von damals 950 auf jetzt 1.300 stieg, dass Götz verkehrstechnisch sehr gut angebunden sei durch den RE1 und die Bundesstraße B1, dass es seit 1996 eine überregional bekannte Handwerkskammer gibt, dass Götz seit 2011 an den Havelradweg angeschlossen ist, dass es seit 2012 wieder einen Götzer Turm gibt, an dem jeweils am 3.Sonntag im Oktober gefeiert wird, eine alte Dorfkirche, die nicht als Museum, sondern wirklich als Kirche genutzt wird, denn es finden dort jeden Sonntag Gottesdienste statt – und dass es wohl doch endlich in zwei Jahren einen Radweg vom Bahnhof bis zum Havelradweg geben soll.
Ihm folgte Bürgermeister Reth Kalsow, der keine langen Worte machte, alle Gäste begrüßte und das Fest offiziell eröffnete.
Und dann startete das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Christian Köhler mit flotter und schmissiger Musik. Die Musiker ließen sich bei ihrem Spiel nicht von einigen unschönen, aber nicht vermeidbaren Störgeräuschen der Freiwilligen Feuerwehr stören, die am Platzrand ihren Gemeindeausscheid ausführte. Eine starke Pumpe, die die Schläuche mit Wasser füllte, benötigt halt einen starken Motor.
Dem Polizeiorchester folgte eine bunte Märchenmodenschau des Kostümverleihs Roswitha Seidel aus Brandenburg unter dem Motto „Rotkäppchen und ihre Freunde“. Sie hat es wunderbar verstanden, wohl insgesamt sieben Märchen in eine Geschichte zu packen, die sie verlas. Neben den Darstellern vom Schützenverein waren auch einige Gäste gefordert, die ebenfalls in Kostüme schlüpfen mussten. Es war eine große Gaudi, den Spielern zuzuschauen, weshalb alle am Ende mit einem großen Applaus bedacht wurden.
Und es ging bunt weiter mit einer Tanzdarbietung der Tanzgruppe „Kurrat Showdance“ aus Teltow. Von einem Bauerntanz bis zum Kubanischen Karneval war alles dabei. Es war eine Augenweide, den Tänzerinnen und Tänzern zuzuschauen, ein wunderbarer Farbtupfer auf dem Fest.
Vor dem Theaterstück fanden Preisverleihung und Siegerehrung der Feuerwehr und der Götzer Bergschützen statt. Bei der Feuerwehr wurden folgende Plätze vergeben:
Löschangriff Erwachsene: 1.FF Deetz, 2.FF Krielow, 3.FF Schenkenberg, 4.FF Groß Kreutz, 5.FF Jeserig, 6.FF Götz, 7.FF Schmergow.

Löschangriff Jugend: 1.Götz, 2.Krielow, 3.Schmergow.

Bei den Bergschützen wurden folgende Gewinner ermittelt:
Preisschießen Ringe: 1.Enrico Neitsch, 2.Thomas Stranz, 3.Silke Liebrecht, 4.Marco Vollbrecht, 5.Heiderose Gummert, 6.Kat Wehr
Schießen um den Bürgerkönig: Apfel: Silke Liebrecht, Zepter: Laura Schmidt, Schwanz: Ralf Albrecht, rechter Fuß: Hartmut Prochnow, linker Fuß: Torsten Dietz, rechter Flügel: Karsten Schmidt, linker Flügel: Enrico Neitsch, Kopf: Margret Drygulla, Rumpf und damit Bürgerkönig: Gesche Weiß

Neue Bürgerkönigin Gesche Weiß

Kegeln Erwachsene: 1.Enrico Neitsch, 2.Gerald Bellin, 3.Ralf Albrecht, 4.Hansi Horster, 5.Marion Albrecht
Kegeln Kinder: 1.Elias Schneider, 2.Joel Ahlburg, 3.Clemens Schultze, 4.Mara Hemmerling, 5.Jonah Wentzek

Nach diesen Siegerehrungen fand ein aufwendiger Kulissenbau auf der Bühne für das Theaterstück „Es war einmal im Havelland“ vom Kulturhof Götz statt, das eine Hommage, eine Liebeserklärung an das Dorf Götz, seine Bewohner von damals und heute, sowie an das gesamte Havelland ist. Mit diesem Stück sollte an den im letzten Jahr verstorbenen Dorfchronisten, Herrn Jörg-Dieter Ulrich, erinnert werden, auf dessen historischen Recherchen das Stück und seine Lieder beruhen. Ihm war das Stück gewidmet.
Die wunderbaren Kostüme und Kulissen stammten von Carsten Schulz. Kerstin Wentzek ist Autorin dieses Stücks, sie studierte es ein, spielte selbst mit und führte Regie. In drei Szenen, einem Prolog und einem Epilog, wurde durch Übergabe der Schenkungsurkunde durch Markgraf Otto II. an den Abt von Lehnin aufgezeigt, was die damaligen Dorfbewohner davon hielten. Eine Wahrsagerin zeigte ihnen auf, dass Gotiz einmal ein aufblühendes Dorf sein wird, alle frei sein, Kinder zur Schule gehen und alle ein angenehmes Leben führen werden, in dem einzig wahren Götz auf Erden.
Die auf der Tanzfläche aufgestellten Stühle und Bänke waren restlos belegt, großer Beifall am Ende für Darsteller und Stück.
Nach dem Theaterstück füllte sich die Bühne mit Vertretern aller am Fest beteiligter Vereine,
um quasi als Zugabe Texte, die sich Theodor Przybilla ausdachte, auf das Stück „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“ zu singen. Einzelne Strophen waren jeweils einem Verein gewidmet.
Nach tosendem Applaus leerte sich die Bühne, das Programm der Vereine beendet. Musik der Band „Team 67“ folgte.
Ein wunderbares Fest hatte seinen Höhepunkt erreicht. Alle waren voll des Lobes.
Wer waren die ausführenden Personen und Institutionen, die solches ermöglichten?
Erster Dank soll an Bastian Schröder vom Heimatverein gehen. Er war Initiator der Veranstaltung. Bald danach waren die schon erwähnten Vereine dabei, die sich jeweils auf einem eigenen Stand präsentierten und für einzelne Programmpunkte verantwortlich zeichneten. Veranstalter war die Gemeinde Groß Kreutz mit seinem Bürgermeister Reth Kalsow.
Ein Festwirt wurde gefunden, Fa. Haveltec mit Karl Thiede als Geschäftsführer und seinen Mitarbeitern, der Bühne, Platzbeleuchtung, Getränkewagen und Essenversorgung bereit stellte, unterstützt durch das Team des Collonialcafe Werder. Es klappte alles, Dank an dieses Team. Ein Dank sei an die MEAB gerichtet, Burkhart Süring, David Bertz, Michael Ross und Steffen Wolf für die Bereitstellung und den Auf- und Abbau des großen Zeltes. Die Tanzfläche stellte die FFW Deetz bereit, der Toilettenwagen mit Betreuung kam vom Kulturverein Groß Kreutz – eine Einrichtung, die großes Lob verdient.
Damit genügend Parkplätze für die zahlreichen Besucher zur Verfügung standen, sei ein letzter Dank an Landwirt Bedürftig gerichtet, der die Parkflächen gemäht hat.

Das war’s? Ja, das war’s.

Theodor Przybilla
(Kulturhof Götz)

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Alle Bilder: Th. Messerschmidt / BRAWO

Osterfeuer in Krielow

Die Feuerwehr und der Förderverein laden recht herzlich zum traditionellen Osterfeuer in Krielow ein.

Wann:    Am Donnerstag, d. 29.03.2018 ab 19:00 Uhr
wo?       vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Krielow

Ab 10:30 Uhr wird ein Fackelumzug veranstaltet. 
Für das leibliche Wohl und gute Unterhaltung ist natürlich auch gesorgt:

Ihre Feuerwehr Krielow und der Förderverein 

Adventsmarkt und Adventsausstellung in Deetz

Heimatverein Deetz

10.
Adventsmarkt und 16. Adventsausstellung in Deetz

Fast 20 Aussteller sorgten wieder für ein sehr abwechslungsreiches Bild auf dem Adventsmarkt. Die festliche Beleuchtung sowie die weihnachtliche Dekoration entlang des Adventsmarktes an der Alten Dorfstraße mit zwei schönen Weihnachtsbäumen rundeten das festliche Bild ab. Für die vielen Gäste aus Deetz, den umliegenden Orten, aus Werder, Brandenburg und Berlin – geschätzt an die 800 Besucher – gab es reichlich zu Essen und Trinken, auch kunstgewerbliche Gegenstände, mit viel Liebe gefertigte Handarbeiten, Keramik und viele weihnachtliche dekorative Artikel. Manch einer deckte sich für kalte Tage mit wärmenden Alpakasocken ein.Am Backofen war der Andrang so groß, dass die Kapazitätsgrenze schnell erreicht wurde.Den Deetzer Vereinen, die diesen Markt wieder mit viel Engagement vorbereiteten, ist es wichtig, dass sich die Besucher begegnen können, sich austauschen und die schöne weihnachtliche Stimmung mit nach Hause nehmen können.Highlight waren die Jagdhornbläser aus Götz und der Weihnachtsmann, der indiesem Jahr mit „Goldwing“ -Maschinen herbei rauschte und sogar Geschenkeverteilte. So gar nicht schüchtern zeigten sich die Kleinen, jeder wollte ein „Foto“ mit Knecht Ruprecht und seine Rute brauchte er auch nicht.Wir danken allen Ausstellern und den vielen Helfern, die zum 10. Mal für das Gelingen beigetragen haben.„Historische Fotos zum Leben auf dem Lande“ zeigte der Heimatverein in seiner 16. Adventsausstellung im Gemeindehaus, immer wieder bemüht seinen Besuchern etwas Interessantes zu bieten.Viele Themen wurden in den Jahren behandelt, es gab Ausstellungen zur Region der Mittleren Havel, zum künstlerischen Schaffen und handwerklichem Können, Spielzeug- und Modellbauausstellungen, zur Geschichte der Ziegeleien, der Deetzer Fischer und des Handwerks etc.Mit den Bildern sollte das Leben auf dem Lande vor mehr als hundert Jahren und später gezeigt werden. Vielleicht ganz interessant für die jüngeren Besucher, wenn sie Fotos mit den heutigen Verhältnissen in Beziehung setzen.Der Heimatverein hat über Jahre sein Archiv vervollständigt.Wir sind uns im Klaren, dass die Fotos ja nicht unbedingt die Schwere der Arbeit dieser Zeit widerspiegeln können. Handarbeit überwog überall, nicht nur im Stall, auch auf dem Acker und in den Obstplantagen.Wer sieht heute noch einen Bauern hinter dem Pflug, der von einem Pferd oder Ochsen gezogen wird? Auch schwere Arbeit in den Viehställen ist heute schon weitgehend automatisiert.Auf den Feldern, wo früher in vielen Arbeitsstufen der Boden bestellt, bearbeitet oder geerntet wurde, verrichten heute riesige Traktoren, oft schon GPS gesteuert, die Arbeit.Erstmalig konnte den Besuchern das großformatige Album des ehemaligen Deetzer Karnevalvereins „KCD“ gezeigt werden, dass von MalermeisterAlfred Fielitz gestaltet und von seiner Tochter, Frau Dr. Loysa, dem Heimatverein jetzt übergeben wurde. So manch ein Besucher fand sich hier als junger Darsteller wieder.Bereits am ersten Wochenende nutzten 200 Besucher die Gelegenheit,die historischen Aufnahmen zu sichten.

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6. Götzer Turmfest am 15. Oktober 2017

  1. Turmfest am 15.10.2017
Was für ein Wetter! Wie inzwischen schon üblich fand auch das 6. Turmfest bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad statt. Schon ab 10.30 Uhr strömten viele Besucher aus allen 8 Ortsteilen und aus den Nachbarkommunen auf das Festgelände, um sich gute Plätze zu sichern.

Um 11.30 Uhr eröffneten traditionell die Götzer Jagdhornbläser, der Ortsvorsteher und der Bürgermeister das bunte Treiben am Götzer Turm. Im Vorfeld hatten die Götzer Vereine alles vorbereitet, um den Besuchern Kulinarisches über den gesamten Tag zu bieten. So kochte der Heimatverein eine vorzügliche Gulaschsuppe, der Angelverein bot Fischbrötchen und Gegrilltes, der Schützenverein kümmerte sich um Kaffee und Kuchen und der Feuerwehrverein sorgte für ausreichend Getränke und frische Pommes. Die Sparkasse bot Popcorn und verschiedene Spiele an. Mitarbeiter der MBS schminkten die kleinsten Besucher mit poppigen Motiven. Der Kindergarten hatte sein beliebtes Brettspiel dabei und bot mit allerlei Bastelei- und Beschäftigungsmöglichkeiten ein interessantes Programm für alle Kinder. DJ Krause sorgte mit flotten Rythmen für alle Altersgruppen für ein kurzweiliges Programm. Die Jagdhornbläser und Sängerin Bianca Balzer gaben mit mehreren Auftritten ihr Repertoire zum Besten. Höhepunkt war wie in jedem Jahr der Auftritt der Götzer Kindergartenkinder. Beim Singen zeigten die Kleinsten, was Sie seit letztem Jahr in der Kita gelernt hatten.

Da rund 1200 Besucher zum Turm kamen, waren die Schlangen an den Versorgungsständen den ganzen Tag über sehr lang. Die Firma Bus Behrendt gab sich allergrößte Mühe, alle Besucher vom Parkplatz an der Kita schnellstmöglich zum Berg zu befördern. Aufgrund des Andrangs traten jedoch auch hier Wartezeiten auf. Im nächsten Jahr werden wir hier die Möglichkeiten noch erweitern müssen, um allen Besuchern gerecht zu werden.

Bei toller Musik und kurzweiligen Gesprächen ging die Zeit wie im Fluge vorbei. Damit alle Besucher auch im Hellen wieder Richtung Heimat aufbrechen konnten, wurde das Fest gegen 16.00 Uhr beendet. Die fleißigen Helfer sorgten dann bis 18.00 Uhr dafür, dass das Gelände sauber und ordentlich wieder verlassen wurde.

Fazit des Tages: Wieder ein wirklich tolles Fest, auf das der Wettergott wohlwollend blickte.

Ich möchte an dieser Stelle allen Vereinen aus Götz, der Kita Götz, den Jagdhornbläsern, Sängerin Bianca Balzer, der Firma Bus Behrend und der Sparkasse für die tolle Organisation und die Durchführung danken.

Der 3. Oktobersonntag ist im nächsten Jahr der 21.10.2018. Dann sehen wir uns alle am Götzer Turm wieder.

Reth Kalsow
Bürgermeister
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Zweites Telegraphenfest in Schenkenberg

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Resümee zum 2. TELEGRAPHENFEST am Tag des Denkmals in Schenkenberg


Am diesjährigen bundesweiten Tag des offenen Denkmals fand auch das 2. Telegraphenfest in Schenkenberg mit vielen interessierten Besuchern guten Anklang.

Unter ihnen verweilte die Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Fr. Dr. Tiemann. Gemeinsam mit ihrem Gatten ließ sie sich ausführlich zum Stand der Arbeit an der Erinnerungsstätte der ehemaligen Telegraphenstation Nr.6 informieren. Hatten doch beide bei der Verwirklichung des Aufbaus des funktionsfähigen originalgetreuen Signalmastes an unserer Nachbarstation Nr. 7 auf dem Marienberg in Brandenburg zur Bundesgartenschau 2015 maßgeblichen Anteil.

In der Eröffnungsrede des Festes wurde mit einer Schweigeminute den beiden tödlich verunglückten Feuerwehrmännern aus Lehnin gedacht. Die Möglichkeit zur Unterstützung der Hinterbliebenen durch eine Spendenaktion der Freiwilligen Feuerwehr Schenkenberg fand Erwähnung.

Das angekündigte Programm konnte dank gutem Wetter mit Gästen auch von anderen Telegraphenstationen und von Interessierten aus der näheren und weiteren Umgebung ohne Abstriche durchgeführt werden. Zusätzlich überraschte unser Telegraphenfreund Olaf Kienzle alle Versammelten mit seinem Auftritt in einer historischer Telegraphistenuniform.

Das kleinste Telegraphenmuseum (Telefonzelle) mit seinem kurzen Film zur Erläuterung der Methodik der Optischen Telegraphie war wieder eine gut umlagerte Informationsstelle.

Führungen an der Station sowie eine kleine, aber fein hergerichtete Ausstellung zur Optischen Telegraphie fanden guten Anklang. Dies ermutigt uns Telegraphenfreunde, weitere historische Nachforschungen zu betreiben und die Station Nr. 6 mit dem eigens entwickelten Telegraphenrundweg auch als ein Darstellungsort mit neuen interessanten Informationstafeln zur Geschichte von Schenkenberg zu gestalten.

Der Musikverein Ziesar mit seinem Jugendblasorchester bot ein mit viel Beifall aufgenommenes zweistündiges Programm alter und moderner Musikstücke. Zur großen Überraschung aller überreichte der ehemalige Schuldirektor von Ziesar, Dr. Geserick, uns Telegraphenfreunden ein ausgedientes Schulfernrohr als Dauerleihgabe. Damit können wir nun ein neues Experiment zur Veranschaulichung der optischen Telegraphie vorbereiten. Wenn alles klappt, wird zum Götzer Berge Turmfest am 15.10.2017 eine erste Probevorführung stattfinden. Besonderen Dank an den Musikverein Ziesar.

Die Kinder erfreuten sich an den von der Kita Sonnenschein und ihren Mithelfern angebotenen Herbstbasteleien, Schminken, einer spannenden Schatzsuche, einer Kutschfahrt (gesponsert vom Reiterhof Wessel in Trechwitz) und den köstlichen Telegraphentalern.

Viele kleine und größere Gäste erlangten nach erfolgreicher Prüfung am funktionsfähigen „Kindertelegraphen“ ihre persönliche Telegraphistenurkunde.

Das Fest wurde durch den persönlichen Einsatz vom Feuerwehrverein Schenkenberg, der Freiwilligen Feuerwehr Schenkenberg, der Männerarbeit der Ev. Kirche, der Volkssolidarität und den vielen engagierten Helfern aus Schenkenberg grandios unterstützt.

Bei guter Bewirtung- Bier aus dem historischen Löschzug, leckeren Telegraphistenbrot(wiederum vom Bäcker Fischer gesponsert) und dem vielfältigen Angebot an Kuchen – war das 2.Telegraphenfest auch ein gastronomisches Erlebnis.

Dank an weitere Sponsoren und Unterstützer: Fa. Beich, Fa.Dommnich, Fa.Hell, Landwirte Liere und Bedürftig, an die Gemeindeverwaltung Groß Kreutz / Havel mit Verwaltung und Bauhof sowie an die Ortsgemeinde Schenkenberg.

Die erzielten Spendenerlöse werden dem Ausbau der Station sowie weiteren kulturellen und touristischen Aktionen im Zusammenhang mit der Optischen Telegraphie in Schenkenberg zugutekommen.

Vielen Dank hierfür

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Birnenfest 09.09.2017

Groß Kreutzer trieb(en) es auf die Spitze

Viele Groß Kreutzer hat es zum diesjährigen Birnenfest auf die Spitze getrieben, und zwar auf die des Kirchturmes. Pfarrer Sebastian Mews nahm das Motto der traditionellen Modenschau „Groß Kreutz ist spitze“ zum Anlass, die Gäste in den Turm der Kirche einzuladen, um die sonst verborgene Glocke zu besichtigen und den Ausblick zu genießen. Dutzende nahmen diese Gelegenheit wahr. Aber auch sonst zeigten die Groß Kreutzer, dass das Birnenfest mittlerweile einen festen Platz in ihrem Kalender hat. Kaum hatte der Regen gegen Mittag nachgelassen, strömten sie zur Dorfmitte, um das Programm und die kulinarischen Leckereien zu genießen. Seinen Anfang nahm das Birnenfest aber schon am Vorabend mit einem Konzert des Gemischten Chores Groß Kreutz und des Spatzenchores der Grundschule „Erich Kästner“. Mit großem Enthusiasmus waren die Kinder dabei, und vielleicht setzt manch einer seine Gesangskarriere später bei den großen Chorsängern fort.

Leider fiel in diesem Jahr der Trödelmarkt buchstäblich ins Wasser. Dennoch hielten einige unermüdliche Trödler unter Schirmen und Plastikplanen durch. Völlig unbeeindruckt vom schlechten Wetter am Vormittag zeigten sich indes die Teilnehmer des Birnenlaufs. Insgesamt 50 Sportler gingen auf die 800- und 5000-Meter-Strecke.

Seinen absoluten Höhepunkt hatte das Birnenfest natürlich wieder mit der „Spitzen“-Modenschau. Ob gehäkelt oder geklöppelt - frech, sexy und mit Durchblick präsentierten die gut gelaunten Models Anziehendes und Angezogenes.

Für das bunte Unterhaltungsprogramm sorgten zudem das Puppentheater RatzFatz, die Fünkchen des CCGK, die tanzenden „coolen Kids“ der Grundschule und der Spielmannszug Beelitz. Bevor „Tor 11“ am Abend die Bühne rockte, konnten die Kinder wieder mit Käptn Blase das Tanzbein schwingen.

Bei allem Spaß war es den Veranstaltern des Birnenfestes aber auch ein Bedürfnis, der beiden Feuerwehrleute aus dem benachbarten Kloster Lehnin zu gedenken, die kürzlich bei einem Unfall auf der Autobahn A2 ums Leben kamen. Der Aufruf zu Spenden für die Hinterbliebenen erbrachte 854 Euro. Dafür ein großes Dankeschön.

Dies gilt auch all jenen, die sich wieder mit viel Engagement für das Gelingen des Birnenfestes eingesetzt haben. Viele Vereine der Gemeinde waren auf dem Festplatz mit dabei, und eine ganze Reihe von Sponsoren unterstützte uns mit Spenden. Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern des Kulturfördervereins Groß Kreutz, die das ganze Jahr auf diesen Höhepunkt hinarbeiten und viel Kraft und Freizeit investieren.

Bilder des Birnenfestes und aktuelle Informationen gibt es im Internet auf
www.kultur-grosskreutz.de und bei http://gross-kreutz-bloggt.de/


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5. Götzer Turmfest am 16. Oktober 2016

Wer hätte das gedacht?
Da haben wir die ganze Woche schlechtes Wetter und pünktlich zum Turmfest strahlt die Sonne, als wenn das ganz normal wäre.Noch vor 10 Jahren rätselten Ortsbeirat und Gemeindevertretung, wie schaffen wir es, wieder einen Turm auf dem traditionellen Götzer Berg zu errichten? Nunmehr feierten wir am 16.10.2016 das 5. Turmfest, welches um 11:30 Uhr durch die Götzer Jagdhornbläser eröffnet wurde.

Die Götzer Vereine (Feuerwehr, Schützen und Angler), der Kindergarten, die Sparkasse und die Gemeinde sorgten wie immer für Kulinarisches und das Drumherum der Veranstaltung. Erstmals war auch der neu gegründete Götzer Heimatverein mit dabei. Er trug mit einer schmackhaften Wildsuppe, Glühwein und einer kleinen Fotoausstellung zum Gelingen des Festes bei.DJ Andy sorgte mit flotten Rhytmen für einen kurzweiligen Nachmittag. Der Kindergarten und die Sparkasse kümmerten sich wie immer hervorragend um unsere jüngsten Besucher. Einer der Höhepunkte des Festes war dann auch der Auftritt der Kindergartenkinder und der Erzieher, bei dem natürlich auch das Lied vom Götzer Berg nicht fehlen durfte.

Bis 16 Uhr nutzten die rund 700 Besucher die Gelegenheit, um bei zünftigem Essen und einem passenden Getränk ins Gespräch zu kommen. Viele bestiegen auch den Turm, um einen tollen Rundumblick zu genießen.
Wie in jedem Jahr möchte ich mich recht herzlich bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung bedanken. Euch ist es zu verdanken, dass das Götzer Turmfest ein Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender der Gemeinde ist. Mein Dank gilt auch der Firma Bus-Behrendt für die Bereitstellung der Buslinie vom Götzer Sportplatz und der Jeseriger Feuerwehr für die Bereitstellung des zusätzlichen Zeltes.

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Auf ein erfolgreiches und sonniges Fest im nächsten Jahr!

Reth Kalsow
Bürgermeister

1. Schenkenberger Telegraphenfest

Neue historische Sehenswürdigkeit in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel)

Mit dem 17.09.2016 ist in der Ortsmitte von Schenkenberg eine Informationsstätte, die an die dortige ehemalige "Telegraphanstation Nro.VI" (1832-1849) erinnert, Wirklichkeit geworden. Damit gibt es nach gut 160 Jahren Vergessenheit vonn den ehemals 62 Stationen der Telegraphielinie von Berlin über Köln bis Koblenz auch wieder die Nr. 6 zu sehen. Ein weiterer Schritt zur historischen Wiederbelebung der gesamten Ursprungslinie des Beginns der technischen Nachrichtenübermittlung in Deutschland ist hiermit getan. Zum Anlass des 1. Telegraphenfestes am 17.09.2016 in Schenkenberg wurde nun auch die Straße neben der Feuerwehr offiziell mit dem Namen "Zur Telegrafenstation" benannnt. Weitere aufgestellte Hinweisschilder zeigen jetzt jedem Interessierten von nah und fern den Weg zu diesem historischen Ort.  Unser Bürgermeister Reth Kalsow, Schenkenbergs Ortsvorsteher Christian Sommer - beide haben selbst aktiv zur Fertigstellung der Erinnerungsstätte beigetragen - eröffneten das gut besuchte Fest. Frau Pastorin Klußmann als Vertreterin der Grundstückseigentümerin wünschte der Station gute Botschaften.

Gemeindevorsteheer und Landratskandidat Franz Herbert Schäfer übermittelte in seiner Rede ein Grußwort vom Bundesaußenminister Dr. Frank Walter Steinmeier, der im November die Station persönlich besuchen wird. Weiterhin wurde den Schenkenbergern und ihren Gästen Grüße von Vertretern der Optischen Telegraphie aus Potsdam - Dr. Menning und S. Grunwaldt - übermittelt.  Beendet wurde der Eröffnungsteil mit dem Start der Brieftauben von H. Reddig als Symbol für stets glückliche und friedliche Botschaften. Mit einem bunten Programm unter der Regie und mit Musik von "Reth" wurde nun das Eröffnungsfest gefeiert. Zu sehen war das kleinste Telegraphenmuseum (eine Telefonzelle vom leider schon verstorbenen A. Schwarz), informativ und liebevoll gestaltet von Christian Sommer. Der Vortrag von Dr. Menning zur Telegraphenlinie erfuhr großen Andrang, Ausstellungen und Informationen von Telegraphenfreunden anderer Stationen sowie der NABU bereicherten das Fest.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Dietmar Staskowiak mit seiner Tochter. Beide boten mit ihrem Musikprogramm "König aller Sommer" einen besonderen Unterhaltungsgenuss. Die Filmschleife mit Fotos über das bauliche Geschehen auf der jetzigen Stationsfläche sorgte für Aufsehen. Die festgehaltenen "Posen" bei der Arbeit und die funktionierende Alt- und Eigenbautechnik vonn Dieter Hasselbach hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Viele Gäste nutzten die tolle Möglichkeit, im Korb der großen Drehleiter der Ketziner Feuerwehr über Schenkenberg und die Lande zu schauen. Neben der Hüpfburg machte auch der Kindergarten Schenkenberg die Kinder mit Malen, Schminken und Märchenkutschfahrten glücklich. Der Rundgang auf dem neuen Telegraphenwanderweg in Schenkenberg unter Führung von Conrad Müller und Lutz Mantzke fiel am Vormittag leider etwas "matschig" aus, ebenso die Kremsertour der Senioren mit Armin Bach. Trotzdem werden die Eindrücke und die neuen Informationen bleiben.

Für das leibliche Wohl sorgte der Feuerwehrverein, u.a. auch wieder mit seiner "Alten Feuerwehr", die Bier verspritzt. Eine "Kuchenmeile" mit über 20 Blechen bester Backkunst vieler Schenkenberger Frauen machte alle glücklich.
Den Kindern gefielen die Telegraphen-Amerikaner und die Glückskäfer besonders gut. Bäcker Fischers Telegraphenbrot mit Schmalz der besonderen Art ging weg wie nichts. Kurzum - ein gelungenes Fest zu einem besonderen Anlass dank des Miteinanders Vieler und der erhaltenen Unterstützung. Das schöne Ereignis war der Start für die weitere Mitgestaltung durch die Telegraphenfreunde zur Bereicherung des Kulturlebens in unserer Gemeinde.

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IG Optische Telegraphie in Schenkenberg

Havelbadetag 2016

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Zum nunmehr 14. Havelbadetag hatten am gestrigen Sonntag die Gemeinde Groß Kreutz (Havel), die Stadt Ketzin/Havel, der Ortsbeirat Schmergow und die Schmergower Vereine eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen eröffneten die Bürgermeister Reth Kalsow und Bernd Lück gegen 11.30 das Fest.  Auch der  Vorsitzende der Gemeindevertretung Groß Kreutz (Havel) und derzeitige Landratskandidat in Potsdam Mittelmark Franz Herbert Schäfer ließ es sich nicht nehmen,  die zahlreichen Gäste zu begrüßen. Wie in jedem Jahr war natürlich auch die Ketziner Havelkönigin vor Ort.

Nach der Begrüßung spielte die Band „4 Friends“ für die Badetagsgäste auf.  In den Bandpausen  sorgten die DJ’s Timo und Danny für kurzweilige Unterhaltung. Der Ortswehrführer Alexander Till und der Vorsitzende Florian Fürst des Carneval Verein Schmergow führten mit ihrer Moderation durch einen kurzweiligen Havelbadetag. Die Gäste hatten es sich unterdessen am schönen Havelufer bequem gemacht. Bei Getränken aller Art, frisch Gegrilltem, Eis und Kaffee und Kuchen genossen mehrere 100 Besucher einen schönen Sommertag. Badegäste tummelten sich auf ihren Decken am Strand.

Um 14.00 Uhr beteiligten sich die Besucher gemeinsam mit den Bürgermeistern am Big Jump, der jährlich an diesem Tag europaweit durchgeführt wird, um auf die Bedeutung unserer Flusslandschaften hinzuweisen.
Im Anschluss tanzten die als Piraten verkleideten Kinder der Kita Schmergow. Leider erschien der für 15.00 bestellte Clown nicht. Dennoch bildeten weitere Darbietungen des Carneval Vereins Schmergow mit Tanz und Musik einen schönen Abschluss des Tages. Gegen 18.00 wurde das Fest dann auch offiziell beendet.

Wir danken an dieser Stelle recht herzlich dem Schmergower Ortsbeirat, der Ortswehr Schmergow, dem Gastwirt Fröhlich und seinen Helfern, dem Carneval - Verein Schmergow, den Eltern,  Kindern und Erziehern der Kita Schmergow und dem Eisverkäufer aus Marquardt.

Wir freuen uns schon auf den Havelbadetag 2017, der dann wieder in der Stadt Ketzin/Havel stattfinden wird.

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Reth Kalsow                                                 Dana Nowak
Bürgermeister                                               Ortsvorsteherin Schmergow

Havelbadetag 2014

Havelbadetag 2014
Am 13. Juli 2014 fand der 12. Havelbadetag statt. Durch den zweijährigen Wechsel der Veranstaltung zwischen Ketzin Havel und Groß Kreutz (Havel) wurde dieses Mal ann der Ablage in Schmergow gefeiert.  Wie schon vor 2 Jahren waren alle Vereinne des Ortsteils Schmergow, der Ortsbeirat und die Gemeinde mit der Vorbereitung beschäftigt. Pünktlich am Sonntag um 7:30 Uhr begannenn die Aufbauarbeiten, so dass sich die Besucher ab 11:00 Uhr bei ausreichend kulinarischen Köstlichkeiten und toller Musik der Band "4 Friends" vergnügen konnten.
Moderator Holger Geue, die Bürgermeister der beiden Havelgemeinden und die Ortsvorsteherin von Schmergow begrüßten alle Besucher. Bei herrlichem Wetter vermittelte Holger Geue Interessantes aus der Region und vom Fest selbst. Für die weitere musikalische Umrahmung sorgten die DJs Timo und Danny.
Bei warmenn 23 Grad Wassertemperatur wurde gegen 14:00 Uhr der europaweite "Big Jump" durchgeführt. Mehrere Teilnehmer des Havelbadetages nutzten die Gelegenheit, sich in die Fluten zu stürzen.
Um 15:00 Uhr startete dann das Kinderprogramm mit Clown Celly. Erstaunlicherweise waren auch die älteren Besucher von seinem Auftritt verzückt. Weiterhin garantierte eine Hüpfburg Spaß auch für die kleinsten Besucher. Die Kindergärtnerinnen bastelten und malten gemeinsam mit den Kindern.
Ein besonderer Höhepunkt war die Darbietung des Schmergower Karnevalvereins. Nach einer Tanzvorführung wurde mit viel Charme und Witz eine Versionn des Märchens Aschenbrödel aufgeführt. Der Beifall zeigte, dass Gezeigtes sehr gefiel.
Nach knapp 7 Stunden ging ein toller Tag für alle Besucher zu Ende. Auch die Regenduschen gegen 14:15 Uhr und 17:45 Uhr konnten die Freude am Havelbadetag 2014 nicht mindern.
An dieser Stelle möchten wir allen Schmergower Vereinen unserer besonderen Dank aussprechen. Dank der Unterstützung ist ein wunderschönes Fest gelungen. Im nächsten Jahr treffen wir uns dann in der Stadt Ketzin/Havel zum nächsten Havelbadetag wieder.

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Reth Kalsow                                                 Dana Nowak
Bürgermeister                                               Ortsvorsteherin Schmergow

2. Götzer Turmfest

Am 20. Oktober 2013 fand nun zum zweiten Mal das Götzer Turmfest statt. Wie im letzten Jahr war uns als Veranstalter und unseren Besuchern der Wettergott gut gesinnt. Vereine und Gemeinde hattenn das Fest gut vorbereitet. Nach Eröffnung durch die Götzer Jagdhornbläser, dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher tummelten sich unzählige Besucher aus Nah und Fern bei warmen Temperaturen und einigen Sonnenstrahlen am Fuße des Götzer Turmes. Die Versorgung war dieses Mal bis zum Ende der Veranstaltung ausreichend. Bei Gebratenem, Fischbrötchen, Wildeintopf und Kaffee und Kuchen vergingen die sechs Stunden wie im Fluge. Im Gegensatz zum letzten Jahr verteilte sich der Besucherandrang  über die gesamte Zeit. Die durch die Feuerwehr organisierten Shuttlebusse konnten alle Besucher vom Sportplatzgelände an der Kita zeitnah zum Turm bringen. Für die Vorbereitung und Durchführung möchte ich mich bei allen Götzer Vereinen, der Kita Götz, den unterstützenden Feuerwehren und bei Stephan Kraus recht herzlich bedanken. Ich freue mich schon heute auf unser 3. Turmfest im Jahr 2014. Gemeinsam werden wir auch dieses Fest vorbereiten und durchführen.

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Reth Kalsow
Bürgermeister

Erstes Turmfest

Erstes Turmfest übertraf unsere Erwartungen
Zusammen mit den Vereinen des Ortsteils Götz hatte die Gemeindeverwaltung Groß Kreutz (Havel) am 21. Oktober 2012  zum ersten Götzer Turmfest eingeladen. Gemeinsam waren die vielen Vorbereitungen getroffen worden und die Durchführung des Festes verlief zu unserer vollen Zufriedenheit. Pünktlich um 9:00 Uhr trafen alle Akteure ein, um Zelte, Bänke und Tische aufzubauen. Nach einem ausgiebigen Ständchen der Götzer Jagdhornbläser eröffneten wir um 11:15 Uhr gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat, Herrn Stein, und dem Ortsvorsteher, Herrn Lemke, das Fest.

Bereits zu diesem Zeitpunkt tummelten sich rund 200 Gäste am Fuße des Turmes.  Der von der freiwilligen Feuerwehr Jeserig bereitgestellte Transporter brachte die Festbesucher von der Götzer Feuerwehr bis zum Turm. Der Andrang war so groß, dass zwischenzeitlich auch die Götzer Feuerwehr mit einem Fahrzeug unterwegs war. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch bei Stephan Kraus, der mit seinem privaten Transporter über die gesamte Zeit mithalf, alle Gäste zeitnah zum Fest zu bringen. Über den Tag verbrachten rund 1 000 Gäste eine schöne Zeit bei herrlichem Sonnenschein, guter Musik sowie verschiedenen Imbiss- und Getränke angeboten.

Um 13:00 Uhr wurde dann der offizielle Startschuss für die 360-Grad-Webkamera durch die Firma ComPlus gegeben. Demnächst werden dann die Bilder dieser Kamera auf der Internetseite integriert und können
unter www.gross-kreutz.de abgerufen werden. Am Nachmittag wartete der Groß Kreutzer Chor mit einem halbstündigen Programm auf. Einige der bekannten Lieder luden sogar zum Mitsingen ein.

Auch die Kindergartenkinder ließen es sich nicht nehmen, ein kleines Programm vorzuführen. Vor dem Hintergrund, dass alle Beteiligten bei Tageslicht den Weg nach Hause antreten sollten, wurde das Fest gegen
16:30 Uhr offiziell beendet. Genau wie beim Aufbau fassten alle Beteiligten mit an, um den Platz wieder in den Zustand vom Morgen herzurichten. Beim Abbauen schwärmten Viele vom gelungenen ersten Götzer Turmfest.

Für die tolle Zusammenarbeit möchte ich mich bei folgenden Vereinen und anderen Helfern bedanken:
Götzer Bergschützen, Götzer Anglerverein, Götzer Feuerwehrverein, Götzer Jagdbläser, Jeseriger Ortswehr, Götzer Ortswehr,
Andys Diskothek, Kita Götz und Chor Groß Kreutz.

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Kalsow
Bürgermeister

Spätsommerfest Götzerberge

Am Sonnabend, den 22. September 2012  findet das Spätsommerfest in Götzerberge zum fünften Mal statt.
In der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr sind alle Besucher recht herzlich auf das Gelände des
ehemaligen Bildungszentrums, Bergstraße 1 in Götzerberge - direkt am Havelradweg - eingeladen.

Havelbadetag 2012


10. Havelbadetag in Schmergow war ein voller Erfolg
Am 8. Juli 2012 fand der diesjährige Havelbadetag an der Ablage in Schmergow statt.
Erfreulicherweise konnten wir in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr rund 800 Besucher empfangen.
Durch Unterstützung der Gemeinde, der Schmergower Vereine, des Fördervereins Mittlere Havel, des Kreissportbundes Potsdam Mittelmark und einigen Gewerbetreibenden wurde ein kurzweiliges Programm in den 6 Stunden geboten.

Aussichtsturm auf dem Götzer Berg

Ein lang ersehnter Wunsch wird Realität

Nun ist es endlich geschafft. Am 14.06.2012 wurde durch den Landrat Wolfgang Blasig der Aussichtsturm auf dem Götzer Berg übergeben. Für Anwohner und Besucher besteht nun die Möglichkeit, auf eine Höhe von 135 m über Normal Null eine atemberaubende Sicht über das Havelland zu genießen. Die Unterhaltung wird zukünftig durch die Gemeinde realisiert.